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Wie kann es
heutzutage noch zur Umschulung der Linkshändigkeit kommen?
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Zeiten der Umschulung scheinen dort zur Vergangenheit zu gehören,
wo die linke Hand nicht mehr als minderwertig gilt und informierte
Eltern die Sorge verloren haben, das Kind könne durch sein linkshändiges Hantieren, Malen und Schreiben
Nachteile haben.
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In der folgenden
Aufstellung wird deutlich, wie sich trotz höherer Toleranz eine
Umschulungsproblematik ergeben kann. Auch wenn das Kind von
niemandem bewusst beeinflusst wird, ist Umschulung
möglich. In allen unten beschriebenen
Fällen wählt das linkshändig veranlagte Kind die
rechte Hand zum Schreiben. In jedem Fall können sich
"Umschulungsfolgen" einstellen, da sich die Dominanz im
Gehirn nicht verändert.
Lehrer, Eltern und Kind
suchen vergeblich nach den Ursachen für die Schulprobleme des
Kindes, wenn die Abklärung der Händigkeit in der Differentialdiagnostik
nicht vorgesehen ist.
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Ein linkshändiges Kind ahmt sein
rechtshändiges Umfeld nach und malt bereits
frühzeitig mit der rechten Hand.
Es hat mit dem Handwechsel scheinbar keine Probleme.
Bei spontanen
Tätigkeiten wird dagegen oft die linke Hand eingesetzt. Es
wird als "beidhändig" betrachtet. |
Ein
linkshändiges Kind, das mit der linken Hand malt oder schreibt
wird aufgefordert, dies mit der rechten Hand zu tun. Es hat mit dem Handwechsel
scheinbar keine Probleme.
Bei spontanen Tätigkeiten wird
dagegen oft die linke Hand eingesetzt.
Es wird als
"beidhändig" betrachtet.
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Ein linkshändiges Kind leidet unter
einer ausgeprägten (fein)motorischen Störung der linken Hand/des
linken Armes
Die rechte Hand ist davon weniger
betroffen und wird bei den meisten spontanen Tätigkeiten und als
Mal- und Schreibhand eingesetzt.
Es wird als
rechtshändig betrachtet.
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Ein
linkshändiges Kind, das noch mit beiden Händen malt, wird
aufgefordert eine Hand zu benutzen oder es legt sich selbst auf
den Gebrauch einer Hand fest. Es wählt die rechte Hand, weil
- es sein
rechtshändiges Umfeld nachahmt.
- es links
größere feinmotorische Probleme hat
Da es auch bei
spontanen Tätigkeiten wechselnd hantiert, wird es als
"beidhändig" betrachtet.
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